Max

Unser

Max sucht dringend PS

STECKBRIEF:

Name: Max
Geschlecht: Rüde (unkastriert)
Alter: 8 Jahre
Rasse: Jack Russel
Aufenthaltsort: Hemmoor

 

Seine Geschichte:

Der zarte Max mit seinen wunderschönen  schwarzen Knopfaugen stammt aus einer französischen Tötungsstation, wo nach 8 Tagen die Hunde getötet werden, die nicht rechtzeitig gerettet werden konnten.

Das alleine ist ja schon tragisch genug. Wenn man dann aber auch noch taub ist, ist das doppelt tragisch.

Trotz alledem hat sich Max sein fröhliches Gemüt erhalten können und geht aufgeschlossen auf Menschen zu. Allerdings möchte er aufgrund seiner Vorgeschichte und Taubheit nicht einfach ungefragt angefasst  werden.

Er braucht eine ruhige Ansprache und muss wissen, was der Mensch von ihm will. Also, alles nur mit Ankündigung. Deswegen wäre es am Anfang auch sinnvoll, ihn mit Hausleine im Haus abzusichern, damit er langsam und in Ruhe Vertrauen aufbauen kann, ohne Angst davor haben zu müssen, das irgendwer oder -was nach ihm greift. Wenn er sich erschreckt oder unsicher ist was mit ihm passiert, kann er auch zuschnappen. Deswegen wäre es wichtig für ihn, den Stress möglichst gering zu halten und wenn er im neuen Zuhause einmal richtig angekommen ist, ist ein Maulkorbtraining sinnvoll, um ihn und Menschen abzusichern (z. b. Tierarzt oder Besuch von kleinen Kindern).

Er benötigt ein ruhiges Zuhause ohne Kleinkinder und Trubel, unbedingt auf dem Land und ein eingezäunter Garten wäre gerade für einen Hund wie Max wichtig, damit er ein für sich sicheres Areal hat, indem er sich völlig frei ohne Angst bewegen kann.

Max und Katzen empfehlen wir nicht. Mit anderen Hunden kommt er je nach Sympathie klar und spielt auch noch gerne und ausgelassen mit ihnen. Er bevorzugt hierbei eher Hündinnen und kleinere Hunde.  Deswegen wäre er sicherlich auf einem Einzelplatz besser aufgehoben, wo er nichts teilen müsste, da in Verbindung mit anderen Hunden zu bedenken wäre, dass Max ein Ressourcenverteidiger ist und bei Futter und seinen Bezugspersonen nicht unbedingt Spaß versteht.

Da Max sehr schnell friert, bevorzugt er sehr warme und kuschelige Schlafplätze und liegt gerne im Bett sowie auf dem Sofa. Das sollte auch künftig kein Thema sein.

Man muss keine Angst haben einen tauben Hund zu adoptieren, man kann sie über visuelle Reize ganz normal erziehen und sie bauen aufgrund ihrer Taubheit einen sehr engen Kontakt zu ihren Bezugspersonen auf.

Gewitter, Silvester oder sonstige Lärmquellen lassen ihn kalt und er wird cool bleiben und wenn man es nicht weiß, merkt man seine Taubheit diesen Hunden auch nicht an. Diese Fähigkeit des Anpassens hat ihm im Übrigen auch sein Leben in Frankreich und in der Tötung gerettet.

Wer sich also nicht scheut, einem behinderten Hund einen Platz in seinem Herzen und auf seiner Couch zu geben und wer sich aktiv daran beteiligen möchte, dass auch für Max endlich mal die Sonne scheint, darf sich gerne umgehend bewerben. Max würde sich riesig freuen und wird er angekommen sein ein wundervoller Hundefreund sein. Da sind wir uns ganz sicher.

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