Max

Unser

Max

STECKBRIEF:

Name: Max
Geschlecht: Rüde (intakt)
Alter: 27.09.2013
Rasse: Jack Russel Terrier
Aufenthaltsort: Hemmoor

 

Max Geschichte:

Der zarte Max mit seinen wunderschönen  schwarzen Knopfaugen stammt aus einer französischen Tötungsstation, wo nach 8 Tagen die Hunde getötet werden, die nicht rechtzeitig herausgeholt werden können.

Max kam November 2021 zu uns und wurde insgesamt 3 mal vermittelt. Leider wurde nach kurzer Zeit schon der korrekte Umgang mit Max schleifen gelassen, was zu Vorfällen und schließlich seiner direkten Rückgabe führte. Max ist kein super einfacher Anfänger-Begleithund, aber es müssen lediglich seine Unsicherheiten berücksichtigt werden, die im Folgenden beschrieben werden und wir euch gerne persönlich zeigen:

Max ist gehörlos. Trotzdem hat er sich sein fröhliches Gemüt erhalten können und geht aufgeschlossen auf Menschen zu. Allerdings möchte er aufgrund seiner Vorgeschichte und Taubheit nicht einfach ungefragt angefasst  werden. Gewitter, Silvester oder sonstige Lärmquellen lassen ihn kalt und er wird cool bleiben und wenn man es nicht weiß, merkt man ihm seine Taubheit auch nicht an. Diese Fähigkeit des Anpassens hat ihm im Übrigen auch sein Leben in Frankreich und in der Tötung gerettet.
Man muss keine Angst haben einen tauben Hund zu adoptieren, man kann sie über visuelle Reize erziehen und sie bauen aufgrund ihrer Taubheit einen sehr engen Kontakt zu ihren Bezugspersonen auf.

Max braucht eine ruhige Ansprache und muss wissen, was der Mensch von ihm will. Also alles nur mit Ankündigung und Einfühlungsvermögen. Deswegen wäre es am Anfang auch sinnvoll, ihn mit Hausleine im Haus abzusichern, damit er langsam und in Ruhe Vertrauen aufbauen kann, ohne Angst davor haben zu müssen, das irgendwer oder -was nach ihm greift. Wenn er sich erschreckt oder unsicher ist, was mit ihm passiert, geht er zur Verteidgung nach vorne und schnappt oder beißt. Deswegen wäre es wichtig für ihn, den Stress möglichst gering zu halten und das Maulkorbtraining fortzusetzen. Dieses haben wir begonnen, um ihn und Menschen abzusichern (z. B. Tierärzt*in oder Besuch).

Maulkorb, Hausleine und Kommunikation via Sichtsignalen ist der Weg für und zu Max. Bedrängen ist tabu (Zupacken beim Anleinen, Geschirr anziehen, wegschieben usw.), auch mit Ohren putzen hat Max ein Problem. Wird er umsichtig geführt, ist er definitiv zu händeln.

Er benötigt ein ruhiges Zuhause ohne Kleinkinder und Trubel, unbedingt auf dem Land und ein eingezäunter Garten wäre gerade für einen Hund wie Max wichtig, damit er ein für sich sicheres Areal hat, indem er sich völlig frei ohne Angst bewegen kann.
Da Max sehr schnell friert, bevorzugt er sehr warme und kuschelige Schlafplätze und liegt gerne im Bett sowie auf dem Sofa. Das sollte auch künftig kein Thema sein.

Max und Katzen empfehlen wir nicht. Mit anderen Hunden kommt er je nach Sympathie klar und spielt auch noch gerne und ausgelassen mit ihnen. Er bevorzugt hierbei eher Hündinnen und kleinere Hunde. Deswegen wäre er sicherlich auf einem Einzelplatz besser aufgehoben, wo er nichts teilen müsste, da in Verbindung mit anderen Hunden zu bedenken wäre, dass Max ein Ressourcenverteidiger ist und bei Futter und seinen Bezugspersonen nicht unbedingt Spaß versteht.

Wer sich also nicht scheut, einem behinderten Hund einen Platz auf seiner Couch zu geben, darf sich gerne umgehend bewerben. Max würde sich riesig freuen!

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